Erschütterungsmessung

Bei der Erschütterungsmessung werden über den Untergrund übertragene Schwingungen in Gebäuden gemessen und entsprechend bewertet, da diese eine schädigende Wirkung aufweisen können.
Hierbei wird die DIN4150 mit Teil 2 (Auswirkung auf Menschen) und Teil 3 (Auswirkung auf bauliche Anlagen, wie Gebäude und Maschinen) herangezogen.

Was wird gemessen:

Gemessen wird der zeitabhängige Verlauf der Schwinggeschwindigkeit in allen drei Raumkomponenten (V(t) in mm/s).

Wo wird gemessen:

An der Stelle der stärksten Erschütterung im zu untersuchenden Raum wird die Messung vorgenommen. Dies ist in der Regel für die vertikale Messkomponente der Fußboden in Raummitte. Die Messdauer richtet sich entsprechend nach dem Auftreten der Erschütterungen.

Für die Beurteilung der Erschütterungen auf bauliche Anlagen sind Messungen an verschiedenen Positionen des Bauwerks notwendig (Fundament, Außenwand, oberste Deckenebene und Deckenmitte).

Bei der Beurteilung der Erschütterungen / Vibrationen auf Maschinen, wie z. B. hochpräzise Bearbeitungsmaschinen, werden Messungen innerhalb des Raumes durchgeführt, in dem sich die Maschine befindet.

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